Der Hund – der beste Freund des Menschen


Der beste Freund des MenschenMan liest es ja immer wieder, der Hund ist der beste Freund des Menschen. Das ist wohl auch unbestreitbar die Wahrheit, wenn ich nach Hause kommt wartet Luke, mein reinrassiger Collie-Welpe schon auf mich und wedelt freudig mit dem Schwanz. Ich bin jetzt seit etwa sechs Wochen stolze Hundebesitzerin und möchte keinen einzigen Tag davon missen. Aus diesem Grund habe ich mich neulich gefragt, wie es eigentlich so weit kam, dass der Hund zu unserem Haustier wurde. Klar war mir natürlich, dass sie die Nachkommen der wild lebenden Wölfe sind. die Domestizierung ist wohl in verschiedenen Phasen an verschiedenen Orten der Welt von Statten gegangen, so entwickelten sich wohl auch die verschiedenen Hunderassen. Die wildlebenden Wölfe gingen damals wohl eine Art “Partnerschaft” mit den Menschen ein, indem sie ihnen bei der Jagd halfen und dafür zu Fressen und einen trockenen Schlafplatz bekamen, nachdem dann die nächste Generation in den Siedlungen der Menschen geboren wurde entwickelte sich im Laufe der Jahrtausende der heutige Haushund. Diese Jahrtausende andauernde Partnerschaft hat wohl dazu geführt, dass der Hund dem Menschen nie mehr von der Seite wich und so entwickelte er sich wohl zum beste Freund des Menschen.

Ich kenne aber auch ein paar Katzenbesitzer, die bei diesem Satz immer mit dem Kopf schütteln und behaupten die Katze wäre der beste Freund des Menschen. Ich denke zwar, dass auch eine Katze ein wundervolles Haustier ist, aber zu einem Hund entsteht eine viel engere Bindung als zu einer Katze. Gassi gehen, dem Hund Tricks beibringen und das ständige Zusammenleben in einem Haus über (wenn alles gut geht) 10 Jahre hinweg, das ist wirkliche Freundschaft zwischen Tier und Mensch. Viele Katzen hingegen sind meiner Meinung nach noch nicht einmal richtige Haustiere, sie laufen die meiste Zeit frei auf der Straße herum und kommen nur zum Fressen nach Hause. Sie wurden zwar auch zum Zweck der Vogel- und Mäusejagd domestiziert, doch es entstand nie eine so starke Bindung zwischen Katze und Mensch wie zwischen Hund und Mensch.

Ich selbst habe wie schon gesagt einen Collie-Welpen namens Luke und bin gerade dabei, ihm die ersten Verhaltensregeln bei zu bringen, er macht sich auch recht gut, Collies sind ja sehr kluge Hunde. Ich habe ihn jetzt seit sechs Wochen und habe jetzt schon eine richtige Bindung zu ihm entwickelt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das mit einer Katze auch so schnell möglich gewesen wäre, oder ob es überhaupt möglich ist. Mit meinem Luke verbringe ich einfach sehr viel Zeit, Gassi gehen, Sachen beibringen, er schläft sogar mit in meinem Zimmer, nur zur Arbeit kann er leider nicht mit, aber daran wird sich der Kleine denke ich auch noch gewöhnen.

Ich muss aber sagen, ich habe mir die Entscheidung einen Hund anzuschaffen auch reiflich überlegt, weil das ganze oben erwähnte natürlich auch extrem zeitaufwändig ist, da hat eine Katze sicherlich ihre Vorteile, weil sie durch ihre Selbstständigkeit einfach nicht so viel Aufwendung benötigt. Man sollte sich also vor der Anschaffung eines Haustiers genau überlegen, ob und wie viel Zeit man aufwenden möchte Doch genau das ist es doch auch was man möchte, wenn man sich einen Hund anschafft, man möchte einen echten Freund, mit dem man seine Zeit verbringt, denn wie gesagt, die Bindung ist einfach nicht mit der zu einer Katze zu vergleichen. Der Hund ist und bleibt einfach der beste Freund des Menschen ;-)

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