Nach einer reiflichen Überlegung mit der ganzen Familie, hatten wir uns nun doch endlich dazu entschlossen, einen kleinen Mischlingswelpen in unserer Mitte aufzunehmen. Vorteilhaft war, dass wir eh demnächst in ein Haus umziehen wollten, darum kam überhaupt erst der Gedanke, auf einen Hund ins Haus zu holen. Und nachdem in der jetzigen Wohnung eh so ziemlich alles raus musste, war es auch nicht weiter tragisch, wenn bei dem kleinen Welpen mal eine Pfütze passierte. Schließlich ist ein kleiner Kerl mit knapp acht Wochen noch nicht unbedingt stubenrein. Sicherlich muss der Schritt sich ein Haustier, ob nun ein Hund, eine Katze oder sonst ein Tier, ins Haus zu holen gut und lange überlegt sein, denn ein Tier ist kein Spielzeug, dass man mal schnell in die Ecke stellen kann.
Wir holen unseren Hund nach Hause
Als wir unser neues Familienmitglied aus dem Kreis seiner Geschwister geholt haben, war es natürlich nicht ganz so einfach, denn schließlich tollten die kleinen Welpen immerhin die vergangenen Wochen gemeinsam zu acht in einem riesigen Hof umher. Und der kleine ‘Racker’ musste sich nun von seiner gewohnten Umgebung trennen. Es half ja alles nicht. Ich schnappte mir den kleinen Kerl, nahm ihn auf den Arm, was er mir mit einem eleganten Schlecker über das Gesicht erwiderte und wir gingen, ausgestattet mit einer Kuscheldecke, einer Hundeleine, Hundehalsband und ein paar Dosen Hundefutter zum Auto. Bis dahin war noch alles gut, aber als unser Racker merkte, dass er wohl mit uns mitgeht und wir mit dem Auto wegfahren, war die Freude nicht mehr so groß und er fing an zu jammern. Das ging die ganze Fahrt über, bis wir endlich in unserer Wohnung ankamen und unser Racker sich dann allerdings erst einmal neugierig in seinem neuen Heim umsah. Da war dann die Neugier doch grösser, als der Gedanke an die Geschwister.
Die erste Nacht mit unserem kleinen Hund ‘Racker’
Da wir bewusst erst Abend unseren kleinen Racker holten, zum Einen muss man als Hundebesitzer ja auch arbeiten, um sich seinen Vierbeiner eben auch leisten zu können, und auf der anderen Seite kann sich unser Kleiner auch gleich, nach der ganzen Aufregung einen Schlafplatz suchen und eine Mütze voll Schlaf nehmen. Und Tatsache, unser Racker war wirklich müde. Nachdem ich seine Schlafdecke neben unserem Bett ausgelegt hatte, kuschelte er sich dort rein und nach einem herzhaften Gähnen fielen Ihm die Augen zu. Doch die Nacht hatte noch einige Überraschungen parat. Spätestens, wenn ein jammernder kleiner, junger Welpe vor einem steht, sollte man schnell in seiner Jogginghose sein, die Leine am besten schon angelegt haben und nichts wie raus mit dem kleinen Kerl, damit die Pfütze nicht auf dem Teppich landet. Na gut, auf dem Teppich ist sie nicht gelandet, aber vor der Haustüre, dummerweise auf der Innenseite der Haustüre. Was soll’s, trotzdem ging es für Racker eine kleine Hunde Runde um den Block und anschließend habe ich mir einen Putzlumpen geschnappt und das Malheur schnell weggeputzt . Danach waren Hund und Herrchen erst einmal wieder müde und schlummerten in das Land der Hunde Träume.